In Essen beim 20. Bundessportfest des DJK vom 22. bis 25. Mai 2026 waren aus dem Bistum Hildesheim Mannschaften aus Bremerhaven, Bremen-Blumenthal und Northeim dabei. Sie spielten beim Badminton, Fußball und Volleyball jeweils eine entscheidende Rolle. Bei sonnigem Wetter kamen mehr als 3000 Athleten und Athletinnen aus ganz Deutschland zusammen. Sie erleben eine gute Sportsgemeinschaft untereinander, zudem konnten einzelne Mannschaften in ihren Sportarten erfolgreich sein.

DJK-Präsident Michael Leyendecker zeigte sich nach fünf ereignisreichen Tagen äußerst zufrieden: „Für uns als DJK ist Sport mehr als Wettbewerb. Er bringt Menschen zusammen, stiftet Zusammenhalt und macht unser christliches Menschenbild konkret erfahrbar: Jeder Mensch zählt. Genau das war in Essen spürbar.“ Für ihn gehört ein starkes Ehrenamt dazu – beim Fest mit den 500 Freiwilligen und zu Hause in den Vereinen. Sicherlich war für allen Teilnehmenden der gemeinsame Pfingstgottesdienst mit Weihbischof Schepers ein weiterer Höhepunkt.

Die DJK Arminia Bremerhaven hat mit acht Badminton-Spielern teilgenommen. Sportlich der erfolgreichste Teilnehmer von der Arminia war Mohammad Abu Al Hasan. Er wurde jeweils Zweiter im Herreneinzel 35 und Herrendoppel O35. Dritte Plätze gingen an Wolff Riedel und Leon Manno im Herrendoppel C-Feld sowie an Areen Hamo im Mädcheneinzel U15. Neben den sportlichen Wettbewerben stand das Miteinander im Mittelpunkt - abends mit den Partys. „Für unsere Arminia war das Bundessportfest ein unvergessliches Erlebnis, auf dem wir neue Freundschaften knüpfen konnten und erfahren durften, was eine ,Werte‘-Gemeinschaft ausmacht“, freut sich der erste Vorsitzende Sven Gruber.

Am Samstag, den 23. Mai, traten nur die drei Senioren-Mannschaften mit einer Vor- und einer Rückrunde bei schönem, warmem Wetter in Altenessen an: DJK Juspo Altenessen, SV DJK Hamburg und DJK Germania Blumenthal. Das erste Spiel zwischen DJK Juspo Altenessen und SV DJK Hamburg zeigte ein Spiel, wo beide Mannschaften Chancen hatten, aber der Gastgeber konsequenter war und mit 3:0 gewann. Das zweite Spiel zwischen Hamburg und Blumenthal zeigte nervöse Germanen, die das Spiel mit 2:0 für sich entschieden. Die Partie zwischen Blumenthal und Altenessen war ausgeglichen. Das 1:0 für Juspo war ein glasklares Abseitstor und der Endstand war nach 30 Minuten-Spieldauer 1:1. Durch einen Wechsel bei den Schiedsrichtern ergab sich eine längere Pause. Es gab Getränke und Pommes und Bratwurst zu normalen Preisen. Auch war ein Fußballtennisplatz aufgebaut, wo man sich beweisen konnte. In der Rückrunde hatte Germania Blumenthal den Nachteil, dass sie beide Spiele hintereinander austragen mussten. Gegen Hamburg gewannen die Germanen zwar erneut, nun mit 1:0. Gleich danach mussten sie gegen Altenessen spielen und verloren dieses Spiel leider mit 0:3. So kam es auf das letzte Spiel an und da versuchten die Hamburger alles, aber am Ende siegte Altenessen mit 5:2. So war Altenessen zugleich Sieger des Turniers.
Volleyball – DJK Kolping NortheimMit dabei waren die Volleyballerinnen und Volleyballer der DJK Kolping Northeim, die mit Silber und Bronze dekoriert nach Hause fuhren. Die Frauen mussten sich zu Beginn dem starken Team von Tusa Düsseldorf mit 0:2 geschlagen geben, hielten sich im weiteren Verlauf der Vorrunde aber mit vier 2:0-Siegen schadlos. Auch die Männer hatten diesen Ergebnisverlauf. Nach einem 0:2 gegen die Düsseldorfer Männer folgten klare Siege gegen vier weitere DJK-Vereine. So ging es für die beiden Northeimer Teams als Gruppenzweite in das Halbfinale, wo jeweils die Abordnungen der DJK Saarbrücken Rastpfuhl warteten. Die Frauen kämpften sich in das Match hinein. Nach einem Satzverlust (23:25) kamen sie eindrucksvoll mit starkem Aufschlag- und Angriffsspiel zurück, glichen aus (25:16) und schnappten sich im Tiebreak mit 15:6 den Sieg. Nicht zu einer Finalteilnahme reichte es hingegen für die Männer. Die 1:2-Niederlage gegen die Saarbrückener schmerzte, da sie mit 17:19 im Tiebreak denkbar knapp ausfiel. Im Bronze-Match waren die Kräfte langsam aufgebraucht, dennoch reichte es zu einem 2:1-Sieg gegen Pluwig-Gusterath. Die Frauen trafen im Finale erneut auf Düsseldorf. Lange Ballwechsel und großer Kampf zeichneten das Spiel auf beiden Seiten aus. Die Düsseldorferinnen holten sich fast alle Big-Points. So blieb die Überraschung aus, Northeim verlor 0:2, freute sich aber riesig über die Silbermedaille.
